Presse

Wirtschaftskompetenz vom Campus

Theorie trifft Praxis: Wirtschaftsstudenten der Fachhochschule Trier haben die Unternehmensberatung impuls Consulting gegründet. Mit Unterstützung ihrer Professoren bieten sie Firmen Dienstleistungen an und wollen eine studentische Unternehmensberatung in Trier etablieren.

K. Dillenburger, Prof. Dr. U. Burchard, T. Pick, D. Dorawa (vl.)

Studierende der Fachrichtung Wirtschaft lernen vor allem die theoretischen Grundladen des Marktes und pauken Modelle und Definitionen. Dass der Campus jedoch auch zum Ort der Praxis in wirtschaftlichen Fragen werden kann, beweisen die Studenten Daniel Dorawa, Timo Pick und Kerstin Dillenburger von der Fachhochschule (FH) Trier. Sie haben die studentische Unternehmensberatung Impuls Consulting gegründet und bieten regionalen Firmen Dienste in den Bereichen Marketing, Controlling und Personalwesen an.

Die Idee zum Projekt entstand während eines Marketing-Seminars und verfestigte sich seitdem zu einem eingetragenen gemeinnützigen Verein. Somit können sich qualifizierte Studenten aus allen Fachbereichen in der Unternehmensberatung engagieren und in den abgespaltenen Projektgruppen (als Gesellschaften bürgerlichen Rechts) auch Geld für ihre Arbeit erhalten. "Mit Impuls Consulting wollen wir langfristig eine Institution an der FH schaffen, in der Studierende ihr Fachwissen testen und praktische Erfahrung in der Wirtschaft sammeln können", beschreibt Gründer Daniel Dorawa die Ziele des Projekts.

Erste Kunden sind bereits auf die studentische Unternehmensberatung aufmerksam geworden. Die luxemburgische Firma EuroModul hat Impuls Consulting mit der Überprüfung der Sicherheits- und Servicestandards einer Onlinebewertungs-plattform beauftragt. Mit Hilfe von Prüfmodellen und Praxistests erfüllten die Wirtschaftsstudenten den Auftrag innerhalb weniger Wochen und stellten der Firma ein fundiertes Zertifikat aus.

Für Vertrauen in die Qualität der studentischen Unternehmensberatung soll der Rückhalt durch die Professoren der Fachhochschule sorgen. Udo Burchard, Professor für Marketing und Personalwirtschaft, hat die Studenten bei der Gründung von Impuls Consulting unterstützt und steht ihnen bei praktischen und rechtlichen Fragen zur Seite. "Junge Menschen können mit Engagement und Pfiffigkeit wichtige neue Impulse in die Unternehmen bringen", sagt Burchard. Er gibt sich für die Zukunft von Impuls Consulting optimistisch: "Mir ist nicht bange. Dieses Projekt wird ein Dauerbrenner."

(Quelle: www.Volksfreund.de)

 

 

Hermeskeiler benoten ihre Stadt

Was sind die Stärken und Schwächen Hermeskeils? Eine Antwort sollen die Bürger, Händler und Gäste der Hochwaldstadt liefern. Die Kommune hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Trier einen Fragebogen zusammengestellt. Die Aktion, die als erster Schritt für ein neues Stadtmarketing-Konzept gedacht ist, läuft nächste Woche an.

U. Moser, G. Zimmermann, Prof. Dr. U. Burchard, D .Dorawa, K. Dillenburger, N. Tafelmeier (vl.)

Hermeskeil. Die rund 3000 Haushalte in der Hochwaldstadt werden in den nächsten Tagen Post bekommen. Gleiches gilt für die circa 160 Firmen. In den Umschlägen werden sowohl Bürger als auch Betriebe vier Blätter mit circa 25 Fragen finden. Für Gäste und Kunden werden rund 300 Fragebögen in Geschäften oder der Tourist-Info ausgelegt. Wer die Fragen beantwortet, darf teilweise Schulnoten von eins bis sechs vergeben. Die Teilnehmer der Umfrage dürfen sich jedoch auch mit ihren eigenen Ideen oder Wünschen einbringen (siehe Extra).

Zusammengestellt wurde der Katalog von Wirtschafts-Professor Udo Burchard von der FH Trier und der studentischen Unternehmensberatung "impuls Consulting Treir g.e.V." - einem gemeinnützigen Verein.

Der Stadtrat hatte ihnen im Herbst 2010 den Auftrag erteilt, ein neues Marketing-Konzept für Hermeskeil zu entwickeln. "Die Fragebogen-Aktion ist in diesem Prozess der erste Schritt. Wir wollen erfahren, wie Bürger, Händler und Gäste den aktuellen Zustand Hermeskeils sehen und welche Wünsche nach Veränderungen diese drei Zielgruppen haben", sagt Burchard. Zehn bis 20 Prozent Rücklauf seien nötig, damit ein repräsentatives Ergebnis erzielt wird. Bis zum Ende der Sommerferien wird den Adressaten Zeit gegeben, den Fragebogen auszufüllen. Burchard selbst sagt über Hermeskeil: "Die Stadt hat viel Potenzial auf den zweiten Blick." Als Neuankömmling würde man sich zwar "nicht sofort in die Stadt verlieben", sagt Burchard beispielsweise mit Blick auf die Trierer Straße mit ihren vielen Leerständen..

Hermeskeil habe aber auch viele Vorzüge - zum Beispiel die gute Verkehrsanbindung. Auch die schon angelaufene Neugestaltung der Fußgängerzone sei eine "positive Überraschung". Nach der Auswertung der Fragebogen-Ergebnisse wollen die FH-Leute der Stadt konkrete Handlungsempfehlungen geben, durch welche Projekte sich die Situation in Hermeskeil verbessern lässt. Für Stadtbürgermeister Udo Moser (Bürger für Bürger) ist jedoch der Hinweis wichtig, "dass sich die Umsetzung des Marketing-Konzepts über Jahre hinziehen wird. Wir müssen unsere finanziellen Möglichkeiten im Auge behalten und können nur kleine, vorsichtige Schritte gehen." Für die aktuelle Analyse wurden 4.500 Euro in den Etat eingestellt. Der HGV, der sich einst monatelang mit der Kommune über das Stadtmarketing gestritten hatte, unterstützt die aktuellen Bemühungen ausdrücklich. Der Verband war auch in die Erstellung des Fragebogens eingebunden. "Auch wir halten es für wichtig, ein Gesamtbild zu bekommen und herauszufinden, wie Hermeskeil gesehen wird", sagt HGV-Sprecherin Nadja Tafelmaier.

In der Umfrage über die Stärken und Schwächen Hermeskeils können die Bürger unter anderem von sehr gut bis ungenügend über das Warenangebot der Geschäfte und die Ladenöffnungszeiten urteilen. Noten zwischen eins und sechs werden zudem in puncto ärztliche Versorgung, äußere Erscheinungsbild oder kulturelles Angebot der Stadt verteilt. Die Bürger dürfen auch das Wirken ihrer Politiker bewerten. "Wie gut fühlen Sie sich durch den Stadtrat vertreten?", lautet eine spannende Frage. Im etwas veränderten Katalog, den die Händler zugestellt bekommen, können diese über die Arbeit des Hochwald Gewereverbandes (HGV) urteilen. Auch Meinungen und Vorschläge sind erwünscht. So werden die Bürger gefragt, ob sie sich in der Innenstadt für zusätzliche Bekleidungsgeschäfte oder einen Drogeriemarkt aussprechen. Gefragt wird zudem, ob sie sich eher ein weiteres Café oder doch ein Schnellrestaurant in Hermeskeil wünschen. Auch Vorschläge, wo sich die Gastronomie am sinnvollsten ansiedeln sollte - zum Beispiel in der Innenstadt oder am Bahnhof - dürfen gemacht werden. Schließlich wird nach der Beschreibung Hermeskeils mit Adjektiven gefragt. Ist die Stadt eher "modern" oder "altmodisch", ist sie "teuer" oder "preiswert", "aussichtslos" oder "perspektivenreich" - all das wollen die Fragesteller wissen.

(Quelle: www.Volksfreund.de)

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